Das E-Rezept kommt!

Das Bundesministerium für Gesundheit führt das E-Rezept ein – das digitale Pendant zur papierbasierten Verschreibung von Arznei- und Heilmitteln.
Mit der geplanten Einführung des E-Rezeptes hat sich nun eine wichtige Frage gestellt: Wird es einen einheitlichen Weg zur Übermittlung des E-Rezeptes geben oder soll es mehrere Anwendungen (Apps) geben, mit denen der Patient seine digitalen Verordnungen an die Apotheke seiner Wahl weiterleiten kann?

„Das Rezept vom Arzt direkt aufs Smartphone – so soll die Zukunft der ärztlichen Verschreibung aussehen. Gesundheitsminister Jens Spahn ist bemüht den Weg für das E-Rezept bis 2020 zu ebnen. Doch wie sollen E-Rezepte in der Praxis eigentlich funktionieren? Und wie kommt das Rezept zukünftig vom Arzt in die Apotheke?

In Deutschland gibt es bislang jeweils ein Modellprojekt für den GKV- und für den PKV-Bereich. Eine festgelegte, einheitliche Funktionsweise gibt es also noch nicht. Allerdings zeigt sich jetzt schon ein Grundmuster: Ärzte werden künftig in ihrer Praxis-Software die Auswahlmöglichkeit haben, ob sie ein Rezept ausdrucken oder digital erzeugen. Entscheiden sie sich für die digitale Variante, wird das E-Rezept auf einem Server verschlüsselt gespeichert. Gleichzeitig erhält auch der Patient ein Zugriffsrecht auf das E-Rezept, es wird ein Zugriffscode bzw. Schlüssel erstellt (zum Beispiel ein QR-Code), mit dem nur der Patient selbst auf seine Verordnung zugreifen kann. Diesen Code benötigt der Patient, um die Apotheke seiner Wahl zu befähigen (beispielsweise mittels einer Handy-App), auf dieses digitale Rezept zuzugreifen. Der Apotheker benutzt den vom Patienten mitgebrachten Schlüssel (oder scannt den QR-Code), sieht die Verordnung dann in der Apothekensoftware und kann das passende Arzneimittel beliefern. Auf dem Server ändert sich der Status des E-Rezeptes, es gilt als beliefert. Die Apotheke übermittelt die Verordnung digital an das Rechenzentrum, von da aus gelangt es weiter zur Krankenkasse.“

 

Quelle: https://www.ptaheute.de/news/artikel/so-funktioniert-das-e-rezept/
(Stand: 27.02.2020)

Wir als WASYMED® -Team beobachten die Entwicklung ganz genau und können Ihnen versichern, dass Sie mit WASYMED® optimal aufgestellt sind, um das eRezept umzusetzen.

Gematik (Gesellschaft für TI-Anwendungen) soll eine App entwickeln, in dem die eRezepte empfangen werden können. Aus dieser App soll der Patient dann entscheiden können, an welche Apotheke oder Leistungserbringer er sein Rezept sendet. Außerdem soll es auch die Möglichkeit geben, das Rezept an eine andere App oder Anwendungen anderer Anbieter weiterzuleiten. Die Gematik-APP soll im Laufe des Jahres 2021 zur Verfügung stehen.

Wir bleiben an dem Thema dran und WASYMED® wird auch bei den großen Herausforderungen der Digitalisierung der Medizinbranche ein verlässlicher Partner an Ihrer Seite sein.

Sprechen Sie uns an

ENTWICKLUNGSLEITER WASYMED®

Frank Seiter

Frank Seiter

SQL Projekt AG